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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 17/2016
In eurer Welt kann ich nicht sein
Warum Liah vor ihrer Familie flieht
Der Inhalt:

Lob für Putins Medien?

von Josef Ohler vom 09.09.2016

Ulrich Teusch
Lückenpresse
Das Ende des Journalismus, wie wir ihn kannten. Westend. 224 Seiten. 18 €

»Lückenpresse« statt »Lügenpresse« – Teusch benutzt ein Wortspiel, das der AfD-Berater Michael Klonovsky erfand. Teusch sammelt journalistische Fehlleistungen und analysiert mediale Strukturschwächen. Er kommt zu dem Schluss, dass es nicht unbegründet ist, wenn Menschen Presse und Fernsehen misstrauen und »Lügenpresse« rufen. An Fehlern nennt er zum Beispiel die publizistische Unterstützung der US-Invasion im Irak, ungeprüfte Giftgas-Vorwürfe gegen das Assad-Regime, das Kesseltreiben gegen Ex-Bundespräsident Wulff. Die angesprochenen Schwächen sind bekannt: Hofberichterstattung, Vernetzung von Journalisten und Politik, Selbstzensur, Rudelverhalten, ökonomischer Druck. Alles diskussionswürdig. Aber ge

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