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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 17/2014
Gerechtigkeit für die Opfer
Von der Hoffnung auf ein Jüngstes Gericht Gottes
Der Inhalt:

Das Geheimnis der Umwege

von Ursula Baatz vom 12.09.2014
Labyrinthe sind wie das Leben. Wer sich auf sie einlässt, wird wortlos und ohne alle Ideologie zum Wesentlichen geführt – und zwar weltweit
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Die verschlungenen Wege sind mit weißen Steinen ausgelegt. Dazwischen wachsen hellrote Rosen, dunkelroter Fuchsschwanz und blaublühender Salbei. Das Gartenlabyrinth Zürich liegt nicht in der besten Gegend, sondern mitten im Rotlichtbezirk, dem Langstraßenquartier. Junkies nützen den Hof gelegentlich als Bleibe, und Hunde werden hier Gassi geführt. Doch das Labyrinth mit seinen duftenden Kräutern ist ein Ort des Friedens – was vor fast dreißig Jahren, als die Schweizer Künstlerinnen Agnes Barmettler und Rosemarie Schmid mit dem »Labyrinth-Projekt« begannen, wohl kaum jemand erwartet hatte. Niemand hätte damals gedacht, dass dieses begehbare Symbol geradezu einen Boom erleben würde.

Das Labyrinth soll ein »öffentlicher Frauenplatz« sein, ein Ort, an dem »Frauen öffentlich ihre Ideen und Meinungen,