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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 17/2013
Schutzschirm der Seele
Was uns die Kraft gibt, immer wieder aufzustehen
Der Inhalt:

Gottes Abenteuer mit dem Menschen

von Catherine Keller vom 13.09.2013
Entwicklung geschieht in jedem Augenblick. Es ist ein kreatives Geschehen, in dem Gott lockt, aber nichts lenkt. Wie sich die Prozesstheologie das Handeln Gottes in der Welt vorstellt
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Ein interessanter und wichtiger Versuch, Religion und (Natur-)Wissenschaften, Theologie und modern-evolutives Denken zu verbinden, ist die sogenannte Prozesstheologie. Gott wird hier als ewig und zugleich im Werden gedacht. Denn wenn die Evolution ein Grundprinzip materieller und geistiger Entwicklung ist – muss dann nicht auch Gott in irgendeiner Weise in diesen Prozess des Werdens und Vergehens involviert sein? Gleichzeitig ist es ein wesentliches Zeichen der Moderne, die grundlegende Freiheit des Menschen anzuerkennen. Dann aber stellt sich die Frage, wie Gottes Liebe mit dieser Freiheit, mit dem prinzipiell offenen Prozess der Persönlichkeitsentwicklung eines Menschen und mit der sozialen Bezogenheit der Menschen zusammengedacht werden kann. Auf diese und andere Fragen geht die US-amerikanische Theologin Catherine