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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 17/2012
Verloren im Vatikan
Ein Reformkonzil wird 50
Der Inhalt:

»Unsere große Revolution«

von Thomas Seiterich vom 07.09.2012
Heraus aus dem Kokon: Erst seit dem Konzil beginnen Asiens Katholiken, ihre religiöse und soziale Umwelt zu entdecken
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Das Zweite Vatikanische Konzil war für die katholische Kirche rund um die Erde eine Art neues Pfingstereignis. Für die Kirchen in Asien brachte dieses Konzil nichts weniger als eine echte Revolution.

Zentrales Anliegen der Bischofsversammlung waren die Erneuerung und – mit einem Wort von Johannes XXIII. – das Aggiornamento, der Positions- und Paradigmenwechsel sowie eine Neupositionierung der ziemlich versteinerten Kirche in der Lebenswelt der Menschen von heute. Das Ziel war, dialogisch auf die Herausforderungen der Welt zu antworten. Das Rundschreiben Ecclesiam Suam von Paul VI., der während des Konzils auf Johannes XXIII. folgte, formuliert die radikale Umkehr so: »Die Kirche muss in den Dialog mit jener Welt eintreten, in der sie lebt.«