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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 17/2012
Verloren im Vatikan
Ein Reformkonzil wird 50
Der Inhalt:

Was wurde aus Konzilia?

von Eva-Maria Lerch vom 07.09.2012
1965 wird ein Mädchen geboren. Sein Großvater findet: Es soll heißen wie das Konzil. Nicht nur er ist begeistert von den großen Veränderungen in seiner Kirche. Eindrücke von Zeitzeugen
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In einer Bäckerfamilie an der Mosel war das fünfte Kind geboren, ein kleines Mädchen. Als der Großvater die Nachricht von der glücklichen Geburt erhielt, übermittelte er sogleich seine Segenswünsche und schlug einen Namen für das Neugeborene vor: »Konzilia« solle es heißen.

Der ungewöhnliche Namenswunsch galt einem Kind, das am 12. Dezember 1965, vier Tage nach Abschluss des Zweiten Vatikanischen Konzils, in eine Familie überzeugter Katholiken geboren war. Der Vorschlag des Großvaters macht deutlich, wie bewegt die Gläubigen in diesen Tagen von den Ereignissen waren, die ihre Kirche so sehr veränderten. Er dokumentiert die Erfahrung einer historischen Wende: Das kleine Mädchen sollte in einer von Zwang und Verkrustung befreiten Kirche aufwachsen, als Kind des Konzils.

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