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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 17/2011
Das verlorene Vertrauen
Papstbesuch: Katholische Kirche zwischen Himmel und Hölle
Der Inhalt:

Irischer Abgrund

von Eva-Maria Lerch vom 06.09.2011
Das Beichtgeheimnis soll fallen – und die Kirche ist selbst schuld
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In Irland soll das Beichtgeheimnis abgeschafft werden. Die Regierung hat dort einen Gesetzentwurf eingebracht, die »Children First Bill«. Darin wird jeder unter Strafe gestellt, der Hinweise auf sexuelle Vergehen an Kindern nicht umgehend der Polizei meldet. Nach dem geplanten Gesetz macht sich auch ein Priester strafbar, wenn er im Beichtstuhl von solchen Taten erfährt und dies nicht meldet. Das Gesetz werde ohne Rücksicht auf »interne Regeln religiöser Gruppen« umgesetzt, erklärte eine Sprecherin kühl.

Wer die Leiden der Opfer kennt, kann die irische Initiative nachvollziehen. Doch mit dem Beichtgeheimnis steht auch ein hohes Gut auf dem Spiel. Menschen brauchen geschützte Räume, sie müssen auf die Verschwiegenheit ihrer Begleiter vertrauen können, wenn sie sich ernsthaft mit ihrer Sch