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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 16/2020
Beziehungskrise
Wie Masken, Abstand und digitale Kommunikation die Gesellschaft verändern
Der Inhalt:

Was Steuerzahler für Abfall blechen

vom 28.08.2020

Die Städte und Gemeinden in Deutschland zahlen nach einer Studie jährlich rund 700 Millionen Euro, um Parks und Straßen von Zigarettenkippen, To-go-Bechern und anderen Einwegplastik-Produkten zu reinigen sowie öffentliche Abfallbehälter zu leeren und die Abfälle zu entsorgen. Davon entfallen allein auf die Entsorgung von Zigarettenkippen rund 225 Millionen Euro, heißt es in einer Studie des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU), die Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) und VKU-Präsident Michael Ebling vorstellten. Für die Entsorgung von To-go-Bechern aus Plastik fallen danach rund 120 Millionen Euro pro Jahr an. Schulze sagte, bisher müssten alle Bürger über ihre Steuern und Gebühren für die Reinigung von Straßen und Parks zahlen. Es sei nur gerecht, »wenn wir künftig die Kosten anders verteilen, die Bürger entlasten und im Gegenzug die Einwegplastik-Hersteller zur Kasse bitten«. Neben mehr Kostengerechtigkeit sollte auch ein Plus für die Umwelt dabei herauskommen. Die gute Nachricht: Ein Teil des Einwegplastiks wird bereits im nächsten Sommer aus den Parks verschwinden. Dann tritt das Verbot von Plastiktellern und -besteck, Strohhalmen und Styroporbechern in Kraft.

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