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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 16/2019
Attacke von rechts
Wie die AfD im Osten die Kirche spaltet
Der Inhalt:

Kleiner wohnen

von Heike Baier vom 23.08.2019
Das eigene Haus im Grünen gilt nach wie vor als der Wohntraum schlechthin. Gleichzeitig leben immer weniger Menschen gemeinsam in einem Haushalt. Passt das Einfamilienhaus noch zu dieser Gesellschaft?
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Als das zweite Kind da war, fanden die Diesels, dass es nun Zeit wäre für ein eigenes Haus. Warum – das war für Heribert Diesel nie eine Frage. Seine Kinder sollten im Garten spielen können, und schließlich hatte er selbst jahrelang Bausparverträge verkauft und die Vorzüge des Eigenheims als Altersversorgung angepriesen. Heribert Diesel leitete die Sparkasse im münsterländischen Saerbeck und wohnte mit seiner Familie in der Mietwohnung direkt über der Filiale, auf 110 Quadratmetern. Wenn er in fröhlichem Westfälisch seine Geschichte erzählt, klingt es geradezu unausweichlich: »Wer Familie hatte und es sich leisten konnte, besaß ein Haus«, so war das damals, 1981, in der prosperierenden Gemeinde zwischen Münster und Osnabrück. Die Diesels fanden ein Grundstück mit 844 Quadratmetern und bauten darauf. Ihr Garten war so gr

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