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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 16/2018
Hitze-Schock
Wie Landwirte und Verbraucher jetzt umsteuern müssen
Der Inhalt:

Fremdgemacht im eigenen Land

von Elisa Rheinheimer-Chabbi vom 24.08.2018
Die MeTwo-Debatte zeigt: Rassismus ist ein Problem. Unser aller Problem!

Tausende Deutsche mit Migrationshintergrund haben in den vergangenen Wochen unter dem Hashtag MeTwo ihre Erfahrungen mit Rassismus geteilt. Erschreckend ist, dass dies bei vielen Menschen sofort auf Abwehr stieß – nicht nur bei Rechten. Auch in der Mitte der Gesellschaft reagierten viele unwirsch. Da wurden »die Migranten«, die den Mut aufbrachten, seelische Verletzungen öffentlich zu machen, häufig entweder als überempfindlich dargestellt (»War doch nicht so gemeint, die Frage nach der Herkunft«) oder als undankbar (»Die reden alles schlecht«).

Statt endlich den strukturellen Rassismus in Schulen, auf Ämtern und am Arbeitsplatz anzugehen, ist es viel zu schnell still geworden um MeTwo. Das ist ein großer Fehler. Denn Rassismus ist kein Problem der anderen – es ist unser Problem.

Eine Gese

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