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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 16/2017
Vorwärts, Europa!
Wie die Politologin Ulrike Guérot die EU revolutionieren will
Der Inhalt:

Sag, wie hast du’s mit der Religion?

von Britta Baas vom 25.08.2017
Die beiden großen Kirchen in Deutschland verlieren weiter Mitglieder. Doch die Statistik birgt Überraschungen
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Es gibt Menschen, die sehen an jedem Problem auch eine positive Seite. Offenbar gehört der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) dazu. Heinrich Bedford-Strohm deutete die jüngsten Zahlen seiner eigenen und die der katholischen Kirche im Bayerischen Rundfunk so: Ja, beide Kirchen hätten Mitgliederschwund. Das sei nicht schön. »Aber Katstrophenstimmung ist eben auch falsch. Denn anders als vor fünfzig Jahren muss heute niemand fürchten, schief angeschaut zu werden, wenn er sich gegen die Kirchen entscheidet.« Wer sich heute zu einer Kirche zähle, tue dies »aus Freiheit«. Sei das etwa kein Gewinn?

Gewiss ist es das. Dennoch stehen beide großen Kirchen in Deutschland vor einer Realität, die sie in den Gründungsjahren der