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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 16/2017
Vorwärts, Europa!
Wie die Politologin Ulrike Guérot die EU revolutionieren will
Der Inhalt:

»Bloß nicht stehen bleiben«

von Thomas Schneider vom 25.08.2017
Die Minderheit der Lemken lebt in Polen und der Ukraine. Ihre Zwangsumsiedlung vor siebzig Jahren hat bis heute Folgen
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Es musste ein Blockhaus sein, aus Baumstämmen zusammengefügt wie die Häuser, in denen seine Vorfahren lebten, damals in den Karpaten. Artur Graban wollte keinen Bungalow, keinen echten oder falschen Marmor. Er wollte ein Haus im traditionellen Stil, eine Art Ausrufezeichen in der Nachbarschaft: Schaut her, wir sind da, im Westen Polens, in einer Gegend, die wir uns nicht zum Leben ausgesucht haben – aber wir hören nicht auf zu sein, was wir sind!

Artur Graban, Jahrgang 1976, ist zugleich Manager einer Band, Leiter eines Kulturzentrums, orthodoxer Priester und Lehrer. Die Gläubigen seiner Kirchengemeinde gehören wie er selbst zur ethnischen Minderheit der Lemken in Polen. Egal, mit welcher seiner Aufgaben er gerade beschäftigt ist, immer geht es dabei darum, die Lemken zusammenzuhalten. Jeden Tag