Israel streitet mit Hilfswerk
Israel beschuldigt die Hilfsorganisation Worldvision, im Gazastreifen Spendengelder an die radikalislamische Hamas weitergeleitet zu haben. Mohammed El-Hallabi, der palästinensische Projektleiter der christlichen Organisation, ist angeklagt. Ihm wirft der israelische Geheimdienst vor, Hilfsgelder in Höhe von 45 Millionen Euro an die Hamas weitergeleitet zu haben. Worldvision weist die Vorwürfe zurück. »Nach unserem derzeitigen Informationsstand gibt es keinen Anlass anzunehmen, dass die Anschuldigungen begründet sind«, heißt es. Eine Sprecherin sagte, in den vergangenen Jahren habe das Budget für Gaza lediglich 22,5 Millionen Euro betragen. Zudem würden die vielen internen Kontrollmechanismen eine solche Korruption unmöglich machen. »Leider haben wir immer noch keine Beweise für die Anschuldigungen gesehen«, heißt es in einer Mitteilung der Hilfsorganisation. Der israelische Geheimdienst beruft sich lediglich auf ein Geständnis von El-Halabi. Sein Anwalt dementiert dies. Die Hamas bestreitet Verbindungen zu El-Halabi.
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