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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 16/2016
Schwester Kuh
Was wir den Tieren schulden
Der Inhalt:

Für Demokratie und Dialog

Statt Pegida: Veranstaltungspavillon der Stiftung Friedliche Revolution auf dem Dresdner Theaterplatz lädt zu politischen Diskussionen und Kultur ein

Die Bilder vom Dresdner Theaterplatz mit der berühmten Semperoper gingen um die Welt: Tausende Fahnen schwenkende Pegida-Anhänger, auch Pappschilder mit Galgen für Politikerinnen und Politiker waren schon mal zu sehen. Doch der Theaterplatz ist in den nächsten Wochen für ein anderes Programm reserviert: die Stiftung Friedliche Revolution lädt zum Dialog und Disput über politische, soziale und kulturelle Fragen ein. Unter dem Motto »Brücken bauen für Demokratie und Dialog« wird es in der Zeit vom 26. August bis zum 3. Oktober in einem großen, eigens dafür eingerichteten Pavillon eine Veranstaltungsreihe geben.

Mit dem Programm soll im Zentrum der sächsischen Landeshauptstadt ein niederschwelliges Angebot der politischen Bildung »quasi auf der Straße« verwirklicht werden, sagt Projektleiterin Gesine Oltmanns. Anlass ist der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober. Die zentralen Feierlichkeiten dazu werden in diesem Jahr vom Freistaat Sachsen in Dresden ausgerichtet.

Der Pavillon zwischen Semperoper und Dresdner Hofkirche trägt den Namen FREI_RAUM. Er wurde von Studenten der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig unter Architektur-Professor Ronald Scherzer-Heidelberger konzipiert. Es wird ein offener Raum mit freiem Zutritt für Dialog und Diskussion, Filmvorführungen sowie Vorträge, Musik und Theater sein. Angesichts der Pegida-Bewegung sei es umso dringender, »zum sachlichen Gespräch zurückzukommen und differenzierten Sichtweisen Akzeptanz zu verschaffen«, sagt der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Rainer Vor.

Vor dem Pavillon, wo in dieser Zeit auch so manches Konzert erklingt, ist eine Fotoausste