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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 16/2015
Unter die Haut
Sechs Monate mit syrischen Flüchtlingen unter einem Dach
Der Inhalt:

M
wie Museum: Rütteln, stampfen, bügeln

von Michael Schrom vom 28.08.2015

Basel. Am besten nähert man sich der mittelalterlichen Mühle, die das Basler Papiermuseum beherbergt, von der gegenüberliegenden Rheinseite aus, indem man sich von einem Fährmann übersetzen lässt.

Die gemächliche Fahrt mit dem Kahn und der Blick auf das Fachwerkensemble sind eine perfekte Einstimmung auf den einst langsamen und handwerklich aufwendigen Prozess der Papierherstellung, der im Museum sinnlich erfahrbar wird.

Wenig später steht man vor einem imposanten Mühlrad, das im Inneren des Gebäudes ein mittelalterliches Stampfwerk antreibt, das unter lautem Klackern Stofffetzen mit Wasser zu einem dünnen Brei zerfasert. Ihn schöpft man anschließend aus Holzbottichen, lässt ihn auf Filz abtropfen, presst ihn mit waffelähnlichen Maschinen und hält am Ende ein Büttenpapier mit Wasserzeic

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