Hohe Getreidepreise als Chance für Kleinbauern
Nach Einschätzung des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED)könnten die hohen Getreidepreise eine Chance für Kleinbauern sein. Sie benötigten höhere Weltmarktpreise, um von der Landwirtschaft zu leben, so der EED-Ernährungsexperte Francisco Mari. Viele Länder des Südens seien derzeit abhängig von Importen aus den USA und der Europäischen Union. Bei höheren Weltmarktpreisen lohne sich der Anbau vor Ort. Derzeit seien die Importe aus den Industrieländern durch Agrarsubventionen billiger. Länder wie Kenia oder Senegal müssten fast sechzig Prozent des Getreides importieren.
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