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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 15/2020
Wem gehört Jesus?
Christen und Juden streiten um den Mann aus Nazareth
Der Inhalt:

Leserbriefe

vom 14.08.2020

Kirche, nein danke!?

Zu: »Zeit der Träumer« (13/20, Seite 10)

Beim Lesen ist mir wieder die Frage hochgestiegen, was Kirche eigentlich sein soll. Rückblickend verdanke ich ihr die Begegnung mit vielen wunderbaren Menschen – aber auch eine lebensfeindliche Doktrin, die zum Beispiel die Sexualität ausgrenzt. Eine Kirche, die sich als Hort der Rechtgläubigkeit versteht, lehne ich rundweg ab. Kirche soll Individuen in ihren Eigenheiten Raum geben, Gemeinschaften hervorbringen und fördern, die einen christlich-jesuanischen Lebensstil kreieren wollen. Aber es ist eine Überforderung, wenn diese Gemeinden auch noch »Salz der Erde« sein sollen. Max Lang, München

Ein wichtiger Grund der Kirchenaustritte dürfte sein, dass die Verkündigung auf Basis der griechischen Philosophie und des Weltbilds zur Zeit Jesu erfolgt. Peter Speth, Klingenberg

Ein »Kirchenaustritt« vor dem Standesamt ist theologisch eigentlich nicht möglich. Wer die heilige Taufe erhalten hat, kann sich zwar von Jesus Christus abwenden, aber nicht aus der Kirche austreten. Henrik Schön, Dresden

Mir fehlt bei allen Analysen der Blick auf Diakonie und Caritas. Auch die sozial-diakonische Arbeit der Kirchen muss sich neu erklären in einer Zeit, in der die Menschen nicht mehr selbstverständlich in der Kirche sind und man sich auf Märkten bewegt. Wir können viel über unsere religiöse Sprache, unsere Gottesdienste oder unsere Gottesbilder nachdenken. Alles richtig. Relevant wird Kirche für Menschen aber an dem Punkt, wo sie in Momenten der Ausgegrenztheit, der Schwäche und der Orientierungslosigkeit an ihrer Seite steht. Jens Schmitz, Berlin

Wahlrecht für Familien

Zu: »Wahlrecht für Familien« (13/20, Seite 8)

Anne Strotmann und Barbara Tambour sind sich einig, dass in unserer Demokratie Kinder mehr Gewicht bekommen sollten. Denn sie sind es, die einmal unse

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