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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 15/2019
War Goethe Muslim?
Fasziniert vom Islam: 200 Jahre West-östlicher Divan
Der Inhalt:

Einspruch: Geschickter Schachzug

vom 09.08.2019

Zu: »Was für ein Misstrauen!«
(13/19, Seite 38-39)

Diesen Artikel habe ich immer wieder kopfschüttelnd gelesen. Wie können die Verantwortlichen des Kirchentags das Gespräch mit ausgewiesenen Experten wegen der Nähe zur BDS-Kampagne (Boykott, Desinvestment und Sanktionen) verweigern? Meinen sie wirklich, dass es Ähnlichkeiten gibt zwischen dem Boykott einer Flasche Wein, die aus den besetzten Gebieten von Siedlern auf gestohlenem Land stammt, das von der stärksten Armee der Region geschützt wird, und dem Boykott der Geschäfte von Juden in der Nazi-Zeit, die vollkommen wehrlos waren? Die gedankliche Verklammerung der legitimen Israelkritik mit dem Antisemitismus vor achtzig Jahren wirkt wie ein geschickter Schachzug. Jede Missachtung der Menschenrechte und des Völkerrechts durch den Staat Israel lässt sich damit scheinbar abwehre

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