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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 15/2017
Was ist eine christliche Ehe?
Ein evangelisch-katholischer Disput
Der Inhalt:

Vorwärts, Europa!

von Elisa Rheinheimer-Chabbi vom 11.08.2017
Großbritannien verlässt die EU – das ist eine Chance für das Europäische Parlament, die nächsten Wahlen so zu gestalten, dass sie den Zusatz »europäisch« wirklich verdienen
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Stellen Sie sich vor, Sie könnten eine schwedische Abgeordnete der Liberalen wählen, die Sie im Europäischen Parlament vertritt. Oder einen portugiesischen Linken. Und stellen Sie sich dann noch vor, im EU-Wahlkampf würde tatsächlich über europäische Themen diskutiert werden – Klimaschutz oder Einwanderung zum Beispiel. Bisher ist das Zukunftsmusik. Zwar stimmen die Abgeordneten im EU-Parlament nicht nach Nationalität, sondern nach politischer Zugehörigkeit ab. Doch bei den Wahlen stehen nationale Themen im Vordergrund, und ihr Kreuz können Wählerinnen und Wähler nur bei Abgeordneten der eigenen Nationalität machen. Europäisch ist an dieser Wahl also kaum etwas.

Das muss nicht so sein. In den Schubladen von Politikern, EU-Bürokraten und Europa-Enthusiasten liegen Pläne, die zeigen, wie es anders

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