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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2020
Der fragile Mensch
Ein Mängelwesen strebt nach gottgleicher Macht und zerstört sich selbst 
Der Inhalt:

Saubere Sache

vom 31.07.2020

Für sein Projekt »Wastelands« stellt der Fotograf Simon Puschmann die Stoppuhr auf neunzig Minuten, schnappt sich eine Müllzange und sammelt Abfall auf. Den arrangiert er anschließend fein säuberlich in rechten Winkeln zu Stillleben. Das tut er an den unterschiedlichsten Orten der Welt. Im Stadtzentrum von Groningen in den Niederlanden hat er neben Zigarettenkippen, Bierflaschen und Luftballons auch einen Fahrradreifen aufgepickt. Warum Müll? »Weil es zu viel davon gibt«, sagt Puschmann, »deshalb habe ich darüber nachgedacht, wie ich mit meinen Mitteln darauf aufmerksam machen kann.« Ursprünglich wollte er zwei Stunden lang sammeln – aber schnell stellte er fest, dass er den Müll, den er in dieser Zeit fand, nicht tragen konnte. Zu sehen ist »Wastelands« derzeit als Open-Air-Ausstellung im Ostseebad Zingst.

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