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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2020
Der fragile Mensch
Ein Mängelwesen strebt nach gottgleicher Macht und zerstört sich selbst 
Der Inhalt:

Debatte

vom 31.07.2020
Leserinnen- und Lesermeinungen zu Publik-Forum 12/20

Ein Paukenschlag

Zu: »Erbsünde Rassismus« (12/20, Seite 28-31)

Das Problem Rassismus verdient zweifellos alle Aufmerksamkeit. Problematisch aber ist die Paukenschlagzeile »Erbsünde Rassismus«. Schließlich bezeichnet der Begriff Erbsünde nach dem Heiligen Augustinus, seinem Erfinder, einen unaufhebbaren menschlichen Defekt, der durch die unvermeidliche und prinzipiell sündige sexuelle Lust beim Zeugungsakt übertragen wird. Sachlich ernst gemeint erklärt also die Zuordnung von »Erbsünde« zu »Rassismus« diesen zu einem absolut unaufhebbaren Menschheitsmerkmal. Sollte es wirklich so gemeint sein? Und wenn nicht, wie dann? Herbert Koch, Garbsen