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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2019
Homosexualität und Kirche
Wo ist das Problem?
Der Inhalt:

Leserbriefe

vom 26.07.2019

Heilige und Heiliges

Zu: »Was ist heilig? (12/19, Seite 26-29)

Wie treffend Sie die Wahrnehmung von Heiligkeit herausstellen. Heiligsprechungen treten bei Päpsten so gut wie regelmäßig auf, bei kinderreichen Müttern nie. Was rückwirkend als Vorbild herausgestellt wird, gilt zu Lebzeiten nicht. Denn niemand ist würdig für die Frohbotschaft in der Begegnung Jesu beim Abendmahl. Heilig? Sie akzentuieren: Diese Frage kann zu einer Gesellschaft beitragen, die sich bemüht, gerechter zu handeln, und Räume der Stille offen halten für die Begegnung der Liebe. So gibt es zahlreiche Menschen, die heiligmäßig leben, die im wahrsten Sinne des Wortes Vorbild sind in der Nachfolge Christi. Egon Dammann, Warendorf

Was ist heilig? Alles ist heilig! Der Mensch von der Zeugung an bis zum letzten Atemzug. Die Christen glauben daran. Auch die Schöpfung ist heilig. Daraus ergibt sich die Verantwortung für die gesamte Schöpfung. Lasst uns unserer Verantwortung für dieses Heilige bewusst werden! Lasst uns mit allem heilig umgehen. Wolfgang Zopora, Tauberrettersheim

Das Thema: »Was ist heilig?«, interessiert mich sehr. Leider sind die Ausführungen dazu doch sehr sparsam. Warum nimmt man hier nicht Bezug auf heilige Kriege, die Segnungen von Waffen, Panzern und Flugzeugen im Ersten und Zweiten Weltkrieg? Oder auf Papst Urban II. mit seinem: »Deus lo vult«? Oder auf die »heiligen Kriege« der Gegenwart? Es wäre schön, wenn dieses Thema weiter erörtert würde. Otto Norda, Münster

Man kann keinen Menschen »heilig« sprechen. Nur Gott ist »heilig«, ihn sollen wir anbeten und verehren. Wenn die Menschen auch noch so viel Gutes getan haben – dafür muss man nicht heilig gesprochen werden. Das sollte die katholische Kirche sich endlich mal abgewöhnen, ihre Verehrungen, die Küsserei, den Kult und Prunk. Astrid Wirth, Darmstadt

Forschung und Ideologie

Zu: »Alle Heilig*innen Gott

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