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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2019
Homosexualität und Kirche
Wo ist das Problem?
Der Inhalt:

Ist Europa noch zu retten?

von Elisa Rheinheimer-Chabbi vom 26.07.2019
Falsche Frage. Besser wäre es, zu fragen: Wie kommen wir los von den Weltuntergangsszenarien, die der EU einen schnellen Tod prophezeien?
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Ich habe keine Lust, Europa zu retten. Sie etwa? Die ständigen Fragen, wie man die EU retten könne, gehen mir auf die Nerven. Ich würde die EU lieber mal feiern. Allen Problemen zum Trotz läuft der Laden doch eigentlich gut. Die Berichterstattung zur EU suggeriert hingegen: Das war’s jetzt. Die EU ist tot. Und wenn sie noch leben sollte, stirbt sie bald. Morgen. Nächsten Monat. Spätestens im kommenden Jahr.

Diese Krisen-Rhetorik ist einfach zu erklären: Alarmismus erzeugt Aufmerksamkeit. Jüngstes Beispiel ist die Wahl von Ursula von der Leyen zur EU-Kommissionspräsidentin. »Wenn sie nicht gewählt wird, ist die EU ein Scherbenhaufen« – so der Ton vieler Politiker und Kommentatoren. Was für ein Unfug! Einen Hang zur Überdramatisierung haben aber nicht nur die Regierungsparteien, sondern auch die O