Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2019
Homosexualität und Kirche
Wo ist das Problem?
Der Inhalt:

Mehr bauen reicht nicht

von Barbara Tambour vom 26.07.2019
Einfamilienhäuser und Luxus-Apartments lösen die Wohnungsnot nicht

Was tun gegen die Wohnungsnot? Bauen, bauen, bauen, so lautet oft die Antwort. Doch sie ist falsch. Einfach bauen behebt den Mangel an bezahlbaren Wohnungen nicht. Angesichts der hohen Bodenpreise werden nämlich vor allem hochpreisige Immobilien hochgezogen: Stadtvillen, Einfamilienhäuser, Apartments im gehobenen Segment. Die Verkäuferin, der Polizist oder die alleinerziehende Lehrerin haben davon nichts. Denn solche Wohnungen können sie sich nicht leisten. Werden die falschen Immobilien gebaut, ändert das für viele Wohnungssuchenden nichts.

Stimmt es überhaupt: Gibt es tatsächlich zu wenig Wohnungen? Nein, sagt Daniel Fuhrhop, Autor des Buchs »Verbietet das Bauen«. Er ist überzeugt, dass sogar zu viele neue Häuser gebaut werden. In der Tat: Wohnungsmangel entsteht unter anderem dadurch, dass jeder Einzelne in Deutschland im Schnitt über imm

Wählen Sie Ihren Zugang und lesen Sie direkt weiter.

Digital-Zugang
  • Alle über 20.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für "Publik-Forum"-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Alle über 20.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen