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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2018
Geborgen und unbehaust
Was Religion über Heimat sagt
Der Inhalt:

Editorial: Liebe Leserin, lieber Leser,

jeder Mensch sucht einen Ort, an dem er sich geborgen fühlt, sucht Menschen, die ihm diese Geborgenheit geben. Doch manche verstehen Heimat als eine Festung: Angesichts vieler Widrigkeiten sehnen sie sich nach einer Wagenburg, die die böse Welt fernhält. Oft richtet sich diese Sehnsucht nach Heimat gegen alle, die die erträumte Idylle stören: Flüchtlinge, Andersdenkende, Obdachlose. Dann wächst jener Hass auf alle anderen und alles andere, den wir heute erleben. In diese Debatte mischt sich nun der Innsbrucker Theologe Rainer Bucher mit der Frage ein, was denn Religion zur Sehnsucht nach Heimat sagt. Eine einfache Antwort hat er nicht, dafür aber eine überraschende: Seite 26

Wenn alles gut läuft, erfahren die Menschen in ihren jungen Jahren Geborgenheit durch ihre Eltern. Aber kaum eine Kindheit geht ohne Verletzungen ab. Die melden sich dann wieder, wenn die einst starken, behütenden Eltern alt und oft hilflos werden. Dann können die widersprüchlichsten Gefühle, von Rache über Wut bis zu großer Liebe, an die Oberfläche kommen. Dass auch in diesem Gefühlswirrwarr eine Chance liegen kann, beschreibt Kollegin Eva Lerch: Seite 42

Neue Perspektiven sucht auch eine Partei mit starker Vergangenheit: die SPD. Sie ist längst nicht mehr die Heimat der Arbeiter, die politische Konkurrenz ist größer geworden, die Partei verliert an Zustimmung. Doch die Diskussion über ihre Zukunft hat begonnen. Junge Köpfe drängen nach vorne. Bettina Röder und Alexander Schwabe haben sich in den Maschinenraum der Partei begeben – auch weil sie glauben, dass der Gesellschaft mit der SPD mehr verloren ginge als nur eine Partei. Deshalb: Wacht auf Genossen! Seite 12

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