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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2018
Geborgen und unbehaust
Was Religion über Heimat sagt
Der Inhalt:

Aufgefallen: Der Altenpfleger

Ferdi Cebi liebt seinen Beruf und rappt mit den Bewohnern. Jüngst holte er die Kanzlerin ins Pflegeheim und forderte bessere Arbeitsbedingungen

Ferdi Cebi ist ziemlich genau das, was man heute einen »coolen Typen« nennt. Mit seinem schmalen, kahl geschorenen Kopf, dem Dreitagebart und der schlaksigen Figur nimmt man ihm auf Anhieb ab, dass er Rapper ist und youtube-Videos produziert. Für einen leidenschaftlichen Altenpfleger hätte man ihn wohl erst mal nicht gehalten.

Aber genau das ist Ferdi Cebi. Der 36-Jährige arbeitet seit 15 Jahren im Paderborner St. Johannisstift. »Viele denken ja, dass wir nur den Hintern abwischen«, sagt er, »aber wir sind auch Hausmeister, Friseure, Manager und Seelsorger.« Und man könne viel von den Bewohnern lernen. Einmal hat er Lieb