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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2018
Geborgen und unbehaust
Was Religion über Heimat sagt
Der Inhalt:

Sozialprotokoll
»Ich durfte das Haus nicht verlassen«

Maria Giordano (37) hat gegen die Mafia ausgesagt. Nun lebt sie in Deutschland und schwebt dennoch weiter in Lebensgefahr
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Ich habe die Omertà gebrochen, das Schweigegebot der Mafia. Das wird sie nicht hinnehmen. Inzwischen lebe ich mit meinem zweiten Mann und meinen fünf Kindern in Deutschland. Sie wissen ganz sicher, dass ich hier bin. Und sie wollen mich umbringen.

Ich bin im Oktober 1981 geboren, und es wäre besser, wenn das nicht passiert wäre. Als meine Eltern mich mit Pasquale verheiratet haben, war ich noch minderjährig. Wir hatten uns am Strand in Kalabrien kennengelernt, waren ein Mal heimlich Pizza essen, gemeinsam mit meiner Schwester. Als meine Eltern das rauskriegten, tobten sie vor Wut. Sie bestellten Pasquale ein. Der sagte: »Ich will sie. Und ich nehme sie mir.« Kurz darauf hat er mich das erste Mal vergewaltigt. Da war ich 16. Als ich schwanger wurde, war klar: Die Hochz