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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2018
Geborgen und unbehaust
Was Religion über Heimat sagt
Der Inhalt:

Bayern ist Vielfalt

Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) in Bayern will sich mit einer eigenen Kampagne in den Landtagswahlkampf einmischen. Unter der Aktion »Bayern ist Vielfalt« will man auf Postkarten und Plakaten für Weltoffenheit werben. Ziel der Aktion sei es, Frauen dazu aufzurufen, mit ihrer Stimme bei der Landtagswahl für eine offene Gesellschaft zu sorgen. Nötig sei ein Parlament, das für Vielfalt und Demokratie in Bayern stehe, sagt die KDFB-Vorsitzende Emilia Müller, die bis zum Frühjahr Sozialministerin im Kabinett von Horst Seehofer war. »Als Christinnen ist es unser Auftrag, Humanität an die erste Stelle bei unseren Entscheidungen zu setzen.« Bayern sei schon immer ein Land der Vielfalt gewesen und die Gesinnung »Leben und leben lassen« entspreche der bayerischen Identität. Parteien, deren Programm vor allem auf Ausgrenzung und Pauschalisierung basiere, dürften keinen Raum finden. Mit 165 000 Mitgliedern ist der KDFB der größte Frauenverband im Freistaat.

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