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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2017
Wie viel Religion verträgt die Kunst?
Eine Spurensuche auf der documenta
Der Inhalt:

Ein Bett im Grünen

vom 21.07.2017
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In dieses Hotelbett im Harz haben einst müde Wanderer ihr Haupt gebettet – nun polstert weiches Moos die Matratze, und Flechten schieben sich den Putz hoch und machen ihn auf sanfte Weise mürbe. Aus dem menschlichen Rückzugsort, der nach einem Großbrand vor ein paar Jahren aufgegeben wurde, wird ein Raum, den sich die Natur zurückholt. Eine faszinierende Verwandlung, die sacht mit Samen und Sporen beginnt, bis sich die Kräfte der Natur mehr und mehr entfalten und aus dem fertigen Vorgefundenen wieder etwas Vergehendes und Werdendes machen. Der Fotograf Sven Fennema ist für seinen Bildband »Neuland« durch Deutschland und Europa gereist und hat verlassene Orte fotografiert, in denen jetzt neues Leben erblüht. Erschienen bei Frederking & Thaler.

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