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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2017
Wie viel Religion verträgt die Kunst?
Eine Spurensuche auf der documenta
Der Inhalt:

Christen zu G20 – verschiedene Urteile

vom 21.07.2017

Viele christliche Gruppen hatten zum Alternativgipfel in Hamburg aufgerufen. Nach dem G20-Treffen fällt ihr Urteil unterschiedlich aus. »Erschüttert« vom Ausmaß der Gewalt zeigte sich Klaus Seitz von Brot für die Welt. »Mindestens 100 000 Menschen haben ihre Kritik und ihren Protest friedlich vorgetragen, doch das wurde nicht wahrgenommen«, sagte der Leiter der Politikabteilung. Misereor distanzierte sich »entschieden von jeder Form von Gewaltanwendung«. Die Forderung nach einem Ende der G20 mache sich das katholische Hilfswerk nicht zu eigen, »da wir auf Dialog mit der Politik auch und gerade in schwierigen Zeiten setzen«, sagte der Leiter der Politikabteilung, Bernd Bornhorst. Zu einem anderen Urteil kommt die Gruppe Christen gegen G20. Sie wird maßgeblich vom Institut für Theologie und Politik in Münster getragen: »Die zur Schau gestellte Staatsgewalt dieses autoritären Kapitalismus hat nur zu einem geführt: Mut, Wut und der Aufkündigung ihrer Ordnung«, erklärt die Gruppe. Zu den Gewaltexzessen möchte sie sich nicht äußern, denn »was immer wir zu der Nacht von Freitag auf Samstag sagen würden: Ihnen wäre es nur das Geständnis, um unseren Widerspruch zu diesen Verhältnissen, für die die G20 stehen, verurteilen zu können.«

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