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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2016
CETA, TTIP und TISA stoppen! Fairhandel statt Freihandel
Der Inhalt:

Leserbriefe

Ja, sollen sie sterben?

Zu: »Schenkt ihnen nicht eure Angst«
(12/16, Seite 12-15)

Dem Anliegen von Britta Baas kann man nur zustimmen. Die Verführungskraft der Angstmacher hält unvermindert an, und es muss schon intensiv nachgedacht werden, was wir dem eigentlich entgegensetzen. Oder sind wir der Verführungskraft schon erlegen? Denn auch Britta Baas beginnt ihren Artikel gleich damit, dass gebetsmühlenhaft die Ängste bestätigt und für berechtigt erklärt werden – die Ängste einer Mittelschicht, sozial abzusteigen. Aber wir müssen uns doch nicht auch denen, die uns Angst machen, anbiedern, indem wir uns den Mantel der Angst umlegen! Das wird zu einer gewissen Mode in unseren Kirchen und Gemeinden (und vielleicht auch Redaktionen): Wir »Wohlstandschristen« sind dort doch unter uns, wir finden in unseren Gemeinden nicht die Obdachlosen und Armen, über die wir so gern predigen und schreiben. Detlev Haupt, Halle

Die phänomenologische Beschreibung der Xenophobie teile ich mit Frau Baas, nicht jedoch die politische Kausalität. Rechte Populisten sind nicht die Ursache, sondern die Folge der bereits vorhandenen gesellschaftlichen Spaltung, die in allen Ländern Europas zu beobachten ist. Durch die Abkommen von Dublin und Schengen, die EU-Freizügigkeits- und Menschenrechtspolitik kam es zu einem Kontrollverlust der nationalen Politik und einem Vertrauensverlust bei der Bevölkerung. Daraus resultieren Unsicherheit und Angst. Nicht zuletzt durch den Brexit gehört deshalb die Migrationspolitik wieder in die Souveränität der Mitgliedsstaaten. Albrecht Hofmann, Nisterberg

Was die Angst vor Zuwanderung in Deutschland betrifft, handelt es sich leider nicht um diffuse Ängste, wie der Artikel suggeriert. Es reicht in diesen Tagen, durch unsere Innenstädte zu gehen, um sich fremd im eigenen Land zu fühlen. Der öffentliche Raum wird von Migranten dominiert. Nimmt man die Geburtenrate in Deutschland und vergleicht sie mit den Flüchtlingszahlen und deren zu erwartenden Nachkommen, so kann man leicht ausrechnen, dass schon in wenigen Jahren die deutsche Ursprungsbevölkerung und Kultur marginalisiert sein wird. Wenn wir das Geld, das wir für die Flüchtlin

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