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Kampf gegen den Hunger

Netzwerk FIAN gibt Kleinbauern neue Hoffnung und hilft entrechteten Arbeitern
von Annette Lübbers vom 22.07.2016
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Die Bilder wird Gertrud Falk niemals vergessen. 2003 war die Sozialwissenschaftlerin in Uganda und besuchte Kaffeebauern, die von ihrem Land vertrieben worden waren. »Familien lebten in Lehmbauten, in denen ich nicht einmal stehen konnte. Sie aßen nur einmal am Tag – zumeist Maisbrei. Die Eltern waren ohne Arbeit, alkoholabhängig und traumatisiert. Junge Mädchen verkauften Sex für Essen. Es war entsetzlich«, erinnert sie sich. Seit 2000 arbeitet die 52-Jährige für FIAN – das Food First Informations- und Aktionsnetzwerk. Sie macht Öffentlichkeitsarbeit, organisiert Fortbildungen für ehrenamtliche Mitarbeiter und Multiplikatoren, reicht Berichte bei der UN ein, kümmert sich um enteignete Kleinbauern und entrechtete Arbeiter.

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