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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2016
CETA, TTIP und TISA stoppen! Fairhandel statt Freihandel
Der Inhalt:

Flüchtlingskinder als Drogenkuriere

In Deutschland werden derzeit knapp 9000 minderjährige Flüchtlinge vermisst. Sie sind vom Radar der Behörden verschwunden. Viele sind vermutlich weitergereist – zu Verwandten in andere EU-Länder oder in die Großstädte, um dort Arbeit zu finden. Doch einige der Minderjährigen landen auch in den Fängen von kriminellen Banden. Sie missbrauchen die jungen Flüchtlinge beispielsweise als Drogenkuriere. Das berichtet eine Sendung des ARD-Fernsehmagazins Report München am 11. Juli. Die Bundesregierung gibt sich ahnungslos. Informationen, dass unbegleitete minderjährige Flüchtlinge im Bereich der Arbeitsausbeutung, Zwangsprostitution oder des Drogenhandels eingesetzt werden, lägen nicht vor, antwortete das Innenministerium den Journalisten des Bayerischen Rundfunks. Betroffene Flüchtlingskinder sowie Betreuerinnen und Polizisten erzählen eine andere Geschichte. Die Grünen-Abgeordnete Luise Amtsberg hat deshalb im April dieses Jahres eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung gestellt.