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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2016
CETA, TTIP und TISA stoppen! Fairhandel statt Freihandel
Der Inhalt:

Verbraucher getäuscht

vom 22.07.2016

Verbrauchertäuschung auf Lebensmittelverpackungen ist in Deutschland weiterhin an der Tagesordnung, kritisierte der Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Klaus Müller, in Berlin. Pro Woche würden durchschnittlich 13 Produkte gemeldet, durch deren Aufmachung sich die Verbraucher getäuscht sähen. Das Spektrum reiche vom ungesüßten Cappuccino mit fast fünfzig Prozent Zucker bis zur Mozzarella-Pizza mit mehr Edamer als Mozzarella. Irreführend sind zudem Herkunftsangaben wie bei »Sachsen-Milch«, die gar nicht in der Region hergestellt wird. Über das Portal lebensmittelklarheit.de können sich Verbraucher mit Beschwerden über täuschende Kennzeichnung an die vzbv wenden, die sich mit den Herstellern in Verbindung setzt. Seit Start des Portals 2011 wurden 9000 Produkte gemeldet. In mehr als dreißig Prozent reagierten die Hersteller und änderten das Etikett.

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