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US-Kirchen fordern Israel heraus

vom 24.07.2015
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Mit Kapitalentzug will die US-amerikanische United Church of Christ (UCC) Druck auf Israel ausüben. Mit einer achtzigprozentigen Mehrheit stimmte die Synode der protestantischen Kirche kürzlich für den Abzug ihres Investments von Firmen, die in den von Israel besetzten Gebieten Profit machen. Dazu gehören unter anderem Veolia, Caterpillar, Motorola und das IT-Unternehmen HP. Zudem stimmte die Synode für einen Boykott von Siedlerprodukten. Das israelische Außenministerium klagt, dieser Aufruf käme einer Dämonisierung Israels gleich. Die Organisa tion Jewish Voice for Peace gratulierte der Kirche zu diesem »mutigen Schritt«. Der UCC gehören rund eine Million Gläubige an. Prominentes Mitglied ist Bill Gates; Barack und Michelle Obama waren Mitglieder. Im vergangenen Jahr hatte bereits die Presbyterian Church entschieden, Aktien von Firmen zu verkaufen, die in den besetzten Gebiete tätig sind. In der Vergangenheit hatten auch deutsche christliche Verbände wie Pax Christi zu einem Boykott von Produkten aus den besetzten Gebieten aufgerufen.

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