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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 13/2019
Raus aus der Angst!
Kirchentag 2019. Worauf man vertrauen kann
Der Inhalt:

Städte für Flüchtlinge

Zwölf Städte starten das Bündnis »Städte sicherer Hafen«. Sie wollen Flüchtlinge aufnehmen, die im Mittelmeer auf Rettungsschiffen festsitzen, weil Italien und Malta ihre Häfen blockieren. Gleichzeitig geht es um Druck auf die deutsche Politik, damit sie die Lage der Seenotretter verbessert, die in Italien vor Gericht gezerrt werden. Im Bündnis sind u. a. Potsdam, Berlin, Hamburg, Rottenburg, Krefeld, Hildesheim, Detmold und Greifswald. Die Gründung des Bundes wurde von der Seebrücke organisiert, die sich mit über neunzig Ortsgruppen für die Aufnahme von aus Seenot Geretteten einsetzt. Seit Juni 2018 erklärten sich bereits 59 Kommunen zu »sicheren Häfen«. Zwölf erneuerten nun ihre Zusage, aus Seenot Gerettete zusätzlich aufzunehmen. »Wir wollen uns besser koordinieren und den Druck auf den Bund erhöhen, unsere Forderungen umzusetzen«, erklärt Stephan Neher (CDU), Bürgermeister von Rottenburg. Die meisten der Städte werden von SPD-Bürgermeistern geführt, doch neben Neher sind auch einige mit CDU-Bürgermeistern dabei, so die 30 000-Einwohner-Stadt Meschede oder Bonn.