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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 13/2019
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Der Inhalt:

Ehrung für Mustafa Alptug Sözen

In Frankfurt am Main hat die S-Bahn-Station Ostendstraße einen neuen Beinamen bekommen: Alptug-Sözen-Station. Geehrt wird damit ein 17-Jähriger, der im November vergangenen Jahres Zivilcourage bewiesen hat und dabei ums Leben kam. Mustafa Alptug Sözen aus Hanau hatte einem obdachlosen Mann, der hilflos auf den Gleisen lag, das Leben gerettet. Dabei wurde er von einer einfahrenden S-Bahn erfasst und starb noch am Unfallort. Mehr als 50 000 Menschen hatten eine Petition für die Umbenennung der Station unterschrieben. Das war erfolgreich: »Mustafa Alptug Sözen bewies an dieser Stelle Heldenmut und Zivilcourage. Er ließ sein Leben beim Versuch, einen hilflosen Menschen von den Gleisen zu retten. Die S-Bahn-Station wird für immer mit seinem Namen verknüpft sein«, heißt es nun auf einer Gedenktafel unter dem Stationsnamen, die Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) Mitte Juni enthüllte.