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Wenn sich ein Fenster öffnet

Sagen, was sie denken, ist für die meisten Menschen selbstverständlich. Doch was, wenn man nicht sprechen kann? Die »Gestützte Kommunikation« gibt stummen Schülern eine Stimme
von Lorenz Klumpp vom 08.07.2016
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Felix spricht nicht. Der 16 Jahre alte Junge mit den kurzen dunklen Haaren ist Autist und besucht eine Schule mit dem Schwerpunkt geistige Förderung. Früher hieß das »Sonderschule für geistig Behinderte«. Wenn er im Unterricht zu schreiben beginnt, mag man das nicht glauben. Konzentriert schaut er auf die Tastatur seines Sprachausgabegeräts, eine Art Computer. Sein Zeigefinger bewegt sich über die Tasten. »Ich bin mit der politischen Lage nicht glücklich«, schreibt Felix. »So viele Flüchtlinge in Not.« Der kleine Computer vor ihm spricht das Geschriebene laut aus.

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