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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 13/2016
Europäische Union: Auf der Suche nach dem neuen Wir
Der Inhalt:

Wenn sich ein Fenster öffnet

von Lorenz Klumpp vom 08.07.2016
Sagen, was sie denken, ist für die meisten Menschen selbstverständlich. Doch was, wenn man nicht sprechen kann? Die »Gestützte Kommunikation« gibt stummen Schülern eine Stimme
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Felix spricht nicht. Der 16 Jahre alte Junge mit den kurzen dunklen Haaren ist Autist und besucht eine Schule mit dem Schwerpunkt geistige Förderung. Früher hieß das »Sonderschule für geistig Behinderte«. Wenn er im Unterricht zu schreiben beginnt, mag man das nicht glauben. Konzentriert schaut er auf die Tastatur seines Sprachausgabegeräts, eine Art Computer. Sein Zeigefinger bewegt sich über die Tasten. »Ich bin mit der politischen Lage nicht glücklich«, schreibt Felix. »So viele Flüchtlinge in Not.« Der kleine Computer vor ihm spricht das Geschriebene laut aus.

Der 16-Jährige schreibt allerdings nur, wenn sein Lehrer, Christoph Seehase, während des Schreibens seinen Unterarm mit einem leichten Druck umfasst. Felix’ Körperwahrnehmung ist schwach, ohne »Stütze« fehlt ihm der Impuls zum Schreibe

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