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Bevor es zu spät ist

Vor dem Nato-Gipfel fordern prominente Politiker und die evangelische Kirche eine neue Entspannungspolitik mit Russland
von Bettina Röder vom 08.07.2016
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Klare Worte zur Stationierung von Nato-Truppen in den europäischen Ländern östlich der Neiße fand jüngst der Russlandbeauftragte der Bundesregierung, Gernot Erler. Der SPD-Politiker verteidigte nicht nur die Kritik des deutschen Außenministers Frank-Walter Steinmeier an der Russland-Politik der Nato. Er warnte sogar vor einer Eskalation des Streits zwischen Nato und Russland »bis hin zum Krieg«. Stationierungsentscheidungen und Militäroperationen, davon ist er überzeugt, schaukeln sich wechselseitig hoch. »Wir befinden uns in einer Spirale. So kann es nicht weitergehen. Wir brauchen ein Stoppsignal, bevor es zu spät ist«, so Erler wörtlich.

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