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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 12/2019
Was ist heilig?
Der Inhalt:

Leserbriefe

vom 21.06.2019

Brennende Probleme

Zu: »Die Kunst, den Kapitalismus zu verändern« (10/19, Seite 12-15)

Lieber Herr Kessler, Ihre Kommentare zum nötigen Umbau des Kapitalismus haben uns inspiriert und helfen, Kurs zu halten. Nun haben Sie hoffentlich sogar mehr Zeit, sich einzumischen. Wie nötig das ist, macht Publik-Forum immer wieder eindrucksvoll klar. Weiterhin klaren Kurs und die Kraft dazu. Konrad Schulz, Publik-Forum online

Wir müssen in der Gesellschaft noch ausführlich und lange über den gegenwärtigen Kapitalismus diskutieren. Denn er kann die brennendsten Probleme nicht lösen – die soziale Schieflage und die Zerstörung der Natur und des Klimas. Reinhold Gieringer, Publik-Forum online

Ihren Vorschlägen zur Änderung des kapitalistischen Systems kann ich weitgehend zustimmen. Zwei Kritikpunkte: 1. Ein bedingungsloses Grundeinkommen von 800/400 Euro reicht nicht aus. Es sollte in etwa das Doppelte betragen (Finanzierung am besten über eine Finanztransaktionssteuer). 2. Bei einer effektiven Klimapolitik kann man nicht auf E-Autos setzen. Effektiv ist nur Methan/Wasserstoff als Antrieb, welches mittels Elektrizität, am besten aus Fotovoltaik-Anlagen, gewonnen wird. Eckhard Bonnet, Reutlingen

Investitionen in Menschen können helfen, aber nicht auf Dauer. Die Menschen im Süden brauchen eine Perspektive für ein menschenwürdiges Leben für sich und ihre Kinder. Und das geht, wenn sie über Mittel verfügen, Brunnen zu bauen, Saatgut zu kaufen, Webstühle, Solaranlagen und Transportmittel zu finanzieren. Der beste Weg zur Selbsthilfe führt über Mikrofinanzierung. Nicht zu übersehen ist, dass auf diesem Weg auch ein wirkungsvoller Beitrag zum Klimaschutz möglich ist. Anke Lobmeyer (Publik-Forum 10/2019, Seite 70) weist darauf hin, dass eine konventionelle Geldanlage von 10 000 Euro mit fünf Tonnen Kohlendioxid zu Buche schlägt. Die überwiegend durch Landwirtschaft und Handarbeit geprägten Produktionsweisen im Süden führen im Gegensatz dazu zu einer nachhaltigen Minderung der Klimabelastung – das beginnt schon mit der Um

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