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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 12/2018
Streit ums Abendmahl
Der Ökumene droht der Totalschaden
Der Inhalt:

Die Vergessenen

von Bernhard Clasen vom 22.06.2018
Wie hat sich die Ukraine in den vergangenen vier Jahren verändert? Ein Blick auf das Leben abseits des Krieges
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Wer in Kiew, 750 Kilometer von der Front entfernt, über die Einkaufsmeile Kreschtschatik spaziert, spürt nichts von dem Krieg, der in vier Jahren über 10 000 Menschen das Leben gekostet hat. Gemütliche Cafés, ausverkaufte Theater-Vorstellungen und ein lebendiges Nachtleben verdrängen den Krieg. Doch der Schein trügt: Den Krieg spüren nicht nur jene Ukrainer, die an der Front kämpfen, dort leben oder in den »Volksrepubliken« regelmäßig das Detonieren von Explosionen hören.

Auch im Rest des Landes sind die Folgen spürbar. Die Ukrainer sind in vier Jahren Krieg ärmer geworden. Während man noch vor fünf Jahren für acht ukrainische Hrywna einen Euro bekommen konnte, muss man heute schon 33 Hrywna dafür auf den Tisch legen. Entsprechend sind auch die Preise gestiegen. Nur die Löhne haben sich kaum erh