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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 12/2018
Streit ums Abendmahl
Der Ökumene droht der Totalschaden
Der Inhalt:

Auf dem Minenfeld

von Elisa Rheinheimer-Chabbi vom 22.06.2018
Auch in Deutschland führt der Konflikt zwischen Palästina und Israel zu verhärteten Fronten. Es geht um Gerechtigkeit, Antisemitismus, Meinungsfreiheit – und darum, auf der richtigen Seite der Geschichte zu stehen
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Schämt euch!«, ruft eine ältere Dame in Heidelberg erbost einer Gruppe junger Menschen zu. »Schämen Sie sich selbst!«, entgegnet einer der Angesprochenen. Die Situation hat eine gewisse Komik. Wäre das Thema, um das gestritten wird, nicht ausgerechnet der Nahostkonflikt, könnte man vielleicht sogar lachen. So aber liegt Verbissenheit in der Luft. Denn der Aufruf zum Schämen ist ernst gemeint – auf beiden Seiten.

Einerseits sind das die 200 Teilnehmer einer Konferenz mit dem Titel »Zukunft für Palästina und Israel – verlängert Deutschland die Besatzung?«, zu der auch die ältere Dame gehört. Andererseits rund 15 Gegendemonstranten, die große Israelflaggen in die Höhe recken und bei der Tagung Antisemitismus wittern. Die Situation ist symptomatisch für den Umgang mit dem Thema Israel und Palästina