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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 12/2017
Im Herzen die Freiheit
Iran: Reise in ein Land der Widersprüche
Der Inhalt:

Personen und Konflikte

Jürgen Todenhöfer, Publizist und Medienmanager, freut sich über die Solidarität von Kirche und Theater mit Muslimen in München. Diese sind derzeit auf der Suche nach Gebetsräumen, weil die wenigen Moscheen entweder überfüllt sind oder aus verschiedenen Gründen schließen mussten. Um das Freitagsgebet trotzdem zu ermöglichen, stellte kürzlich die katholische St.-Michaels-Kirche den Muslimen einen Raum zur Verfügung. An den zwei Freitagen darauf halfen die Kammerspiele kostenlos aus. Todenhöfer: »Viele Menschen in unserem Land sind in Fragen des religiösen Miteinanders fortschrittlicher und großherziger als manche Politiker.«

Carmi Gillon, ehemaliger Chef des israelischen Inlandsgeheimdienstes Shin Bet, glaubt, dass der Preis für die israelische Besatzung der Palästinensergebiete zu hoch ist. »Ich denke, wir sollten den größten Teil von Ostjerusalem verlassen und die Altstadt unter internationale Verwaltung stellen«, sagte er dem Journal Internationale Politik und Gesellschaft. Die meisten Siedler könnten durch Geld zu einem Umzug bewegt werden, glaubt er. Saudi-Arabien und die Golfstaaten sollten dies mitfinanzieren. Dann »könnten sie immerhin behaupten, sie hätten bei der Befreiung der Palästinenser mitgewirkt«.

Luise Amtsberg, Sprecherin für Flüchtlings- und Migrationspolitik der »Grünen«, kritisiert das unsolidarische Verhalten Deutschlands mit Blick auf die in Griechenland gestrandeten Flüchtlinge. »Es ist beschämend, wie die Bundesregierung sich weigert, den v