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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 12/2017
Im Herzen die Freiheit
Iran: Reise in ein Land der Widersprüche
Der Inhalt:

Stichwort: Afrikas Last und Zukunft

von Norbert Copray vom 23.06.2017
Fluch und Chance des Reichtums

Tom Burgis
Der Fluch des Reichtums
Warlords, Konzerne, Schmuggler und die Plünderung Afrikas. Westend. 352 Seiten. 24 €

Hans Stoisser
Der schwarze Tiger
Was wir von Afrika lernen können. Kösel. 208 Seiten. 17,99 €

Achille Mbembe
Kritik der schwarzen Vernunft
Suhrkamp. 332 Seiten. 28 € / stw 2205. 17 €

Achille Mbembe
Ausgang aus der langen Nacht
Versuch über ein entkolonisiertes Afrika. Suhrkamp. 302 Seiten. 28 €

Kirsten Rüther
Afrika: genauer betrachtet
Perspektiven aus einem Kontinent im Umbruch. Edition Konturen. 206 Seiten. 26,80 €

Lutz van Dijk
Afrika – Geschichte eines bunten Kontinents
Neu erzählt mit afrikanischen Stimmen. Peter Hammer. 320 Seiten. 22 €

Mit einem sogenannten »Marshallplan für Afrika« wollte die Bundesregierung laut Bundesentwicklungshilfeminister Gerd Müller die afrikanische Wirtschaft stärken und so gegen Fluchtursachen aktiv werden. Doch viele afrikanische Bürger, Botschafter, Minister und Intellektuelle waren konsterniert. »Warum plant ihr wieder ohne uns?«, fragten sie. Inzwischen wurde der Titel umgeändert in »Marshallplan mit Afrika«. Das allein macht es noch nicht besser. Denn noch immer stehen deutsche Eigeninteressen im Vordergrund. Afrikanische Ökonominnen und Ökonomen kritisieren daher die unangemessene Universalperspektive, aus der heraus ihr Kontinent betrachtet wird. Wer das Buch »Der Fluch des Reichtums« von Tom Burgis über »Warlords, Konzerne, Schmuggler und die Plünderung Afrikas« liest, kann dem nur zustimmen. Burgis ist als mehrfach ausgezeichneter Auslandsreporter seit Jahren für die Financial Times tätig. Derzeit leitet er in London ein Team für investigativen Journalismus. In seinen Reportagen und Analysen schildert Burgis, wie Afrika nach der Kolonialisierung und Entkolonialisierung durch »den Fluch« seiner Bodenschätze abermals in die »Plünderungsmaschine« der internationalen Konzerne – gerade auch aus China – geraten ist.

Ganz im Gegensatz dazu steht die Einschätzung von Hans Stoisser, der seit dreißig Jahren als Managementberater

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