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»Dann hört mich mal einer«

Theater im Knast: In Wiesbaden führen Häftlinge eigene Texte auf. Und vergessen dabei die Gefängnismauern
von Elisa Rheinheimer-Chabbi vom 26.06.2015
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Ein blaues Rolltor markiert den Eingang zum Gefängnis. Auf der Mauer glänzt Stacheldraht in der Sonne. Wer die schwere Eisentür passieren will, muss Handy und Personalausweis an der Pforte abgeben. Schwer zu glauben, dass hier, hinter den vergitterten Fenstern der Justizvollzugsanstalt Wiesbaden, literarische Texte gelesen, Gedichte geschrieben oder Theaterstücke auf die Bühne gebracht werden.

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