Ausstellung erinnert an 156 Opfer rechter Gewalt
An 156 Todesopfer rechter Gewalt erinnert eine Ausstellung in der Berliner Friedrich-Ebert-Stiftung. Den Opfern werde dort ein Namen gegeben, »damit rechte Gewalt nicht relativiert oder verdrängt wird«, teilte die Stiftung am Donnerstag mit. Für die Dokumentation wurde eine Wanderausstellung des Potsdamer Vereins Opferperspektive aktualisiert. Künftig kann sie ausgeliehen werden, um beispielsweise an Schulen als Anschauungsmaterial bei Projekttagen zum Thema Rechtsextremismus zu dienen. Sie umfasst die Lebensgeschichten von seit 1990 in Deutschland durch rechtsextreme Gewalt zu Tode gekommenen Menschen.
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