Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 11/2020
Mission impossible
Kolonialismus und Rassismus in christlichem Gewand
Der Inhalt:

Aufgefallen
Polens singender Held

von Jan Opielka vom 12.06.2020
Ein Lied erhitzt die Gemüter in Polen. Der Musiker Kazik Staszewski hat mit seinem regierungskritischen Stück einen Zensur-Skandal ausgelöst
(Foto: PA/Nur Photo/Beata Zawrzel
(Foto: PA/Nur Photo/Beata Zawrzel
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang
  • Alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Es sind besondere Momente, in denen Moralisches und Politisches, Macht und Kunst, Angst und Aufrechtgehen ineinanderfließen. Es sind Ereignisse, die Heldenfiguren hervorbringen. In Polen heißt ein solcher Held nun Kazik Staszewski. Mitte Mai hatte der seit Jahrzehnten bekannte Sänger und Saxophonist mit seinem Lied »Dein Schmerz ist besser als meiner« das Hörer-Votum der bekanntesten Hitparade im öffentlich-rechtlichen Radiosender Trójka gewonnen. In dem Song zeichnet der 57-Jährige nach, wie in Polen doppelte Standards für Volk und Elite gelten: Als während des Corona-Lockdowns am Karfreitag alle Friedhöfe geschlossen waren, erlaubte sich Jarosław Kaczyński, Chef der regierenden rechtsnationalen Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS), einen Besuch auf einem Warschau