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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 11/2020
Mission impossible
Kolonialismus und Rassismus in christlichem Gewand
Der Inhalt:

Leserbriefe

vom 12.06.2020

Ein tolles Dossier!

Zu den Beiträgen im Dossier »Arbeiten und Leben nach Corona« (9/20)

Gut, dass Sie das Thema aufgreifen. Es müsste allerdings für die nächsten zwei Jahre erst mal gelingen, mit Corona zu arbeiten und zu leben. Die Menschen brauchen jetzt Hilfen, Stärkung in ihrer Durchhaltekraft, damit uns in einem halben Jahr nicht unsere gesamte Gesellschaft »um die Ohren fliegt«. Bernhard May, Ellerstadt

Ein tolles Dossier! Allerdings beschleicht mich am Ende des Lesens der Eindruck, als würde Wolfgang Kessler darum ringen, einen milderen Kapitalismus zu entwickeln als den, mit dem wir es zu tun haben. Er traut offenbar den politischen Entscheidungsträgern vor allem auf Bundesebene zu, positive Veränderungen zu gestalten. Doch warum sollten sie? Gehören sie als Mitglied der »Oberen Zehntausend« nicht zu denen, die überwiegend Vorteile aus dem System »Kapitalismus« ziehen? Schon scheint wieder das einzige Kriterium zur Überwindung der Corona-Krise das zu sein, was offensichtlich doch irgendwie dem Ende zugeht: Wirtschaftswachstum. Andreas Großhennrich, Frechen

Zwei Dinge treiben mich in der Corona-Krise besonders um. Zum einen meine Beobachtung, dass Corona wie ein Brennglas auf die sozialen Missstände in unserer Gesellschaft und weltweit wirkt. Die Menschen, die sowieso schon am Rande oder sogar außerhalb der Gesellschaft stehen, zum Beispiel Alleinerziehende, Vorerkrankte, alte Menschen, die Flüchtlinge in Moria, die schwarze Community in den USA, die Menschen in den Slums der Megastädte des globalen Südens …, diese Menschen sind durch Corona noch verwundbarer geworden. Der Auftrag an uns alle heißt hier Solidarität! Zum anderen die Frage nach der Finanzierung der milliardenschweren Hilfspakete in der Krise. Nur zögerlich findet überhaupt ein öffentlicher Diskurs über diese Fragestellung statt. Umso erfreuter war ich, als ich die Beiträge von Wolfgang Kessler im Dossier »Arbeiten und Leben nach Corona« gelesen habe. Ich meine, dass jetzt die Zeit reifer ist als je zuvor, ein sozial gerechtes und ökologisch sinnvolles Steuersystem zu etablieren! Ralf Mütze

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