Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 11/2020
Mission impossible
Kolonialismus und Rassismus in christlichem Gewand
Der Inhalt:

Das Leid, ein Mädchen zu sein

von Birgit Roschy vom 12.06.2020
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang sofort plus 2 Hefte gratis nach Hause
  • 4 Wochen kostenlos alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de lesen
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • die nächsten 2 Ausgaben gratis in Ihrem Briefkasten
Digital-Zugang
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Filmtipp. »Betty und ihre Schwestern« hieß der Roman der US-amerikanischen Autorin Louise May Alcott, in dem sie das Leben von vier Schwestern zur Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs beschreibt. Unter dem englischen Originaltitel »Little Women« wurde er in den USA des 19. Jahrhunderts ein Erfolg. Greta Gerwig hat diesen Stoff auf eindrucksvolle Weise neu verfilmt. Die Regisseurin betont dabei den prä-feministischen Ansatz des Klassikers. »Ich kann es nicht verwinden, ein Mädchen zu sein«, seufzt die Hauptfigur Jo, die mit ihrem Temperament ständig aneckt. Trotz der relativen Armut der Familie – der Vater kämpft aufseiten der Nordstaaten im Krieg – sorgt die liebevolle Mutter dafür, dass ihre Töchter ihre Talente entfalten können. Jo will Schriftstellerin werden, Meg liebt es, auf improvisierten Theaterabenden zu schauspielern, Amy sieht sich als Malerin, und Beth geht in ihrer Hilfe für andere auf. In eleganten Zeitsprüngen zwischen kindlicher Lebenslust und den Ernüchterungen des Erwachsenseins wird geschildert, wie die Mädchen lernen, ihr Schicksal in die Hand zu nehmen und dabei die Grenzen der damaligen Frauenrollen austesten. Dank der lebhaften Dialoge kommt die emanzipatorische Botschaft ganz unaufdringlich zur Geltung. Bezaubernd unplüschig ist besonders die Ausstattung, für die der sechsfach nominierte Film schließlich den Oscar für das beste Kostümdesign einheimste.

Kommentare und Leserbriefe
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung.

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected].

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette.