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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 11/2018
Schluss jetzt!
Chile-Skandal: Überwindet der Papst die Restauration?
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vom 08.06.2018

An Fethullah Gülen scheiden sich die Geister. Für die einen ist der 1941 geborene Prediger ein leidenschaftlicher Befürworter des interreligiösen und interkulturellen Austausches und der Anführer einer idealistischen Bewegung aus Freiwilligen, die sich weltweit für Toleranz und Dialog engagieren und lediglich lose miteinander verbunden sind. Die anderen sehen in ihm einen islamistischen Denker, der über ein strikt organisiertes Wirtschafts- und Medienimperium verfügt, dessen Befehlsstrukturen von außen schwer zu durchschauen sind. Ihrer Meinung nach verfolgt der Prediger vor allen Dingen ein politisches Ziel: die säkulare Verfassung der Türkei abzuschaffen.

Stark beeinflusst von den Ideen des muslimischen Theologen Said Nursi (1876-1960) sieht Gülen die Menschheit, insbesondere die Jugend, von einem Werteverfall bedroht. Sein Streben gi

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