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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 11/2017
»Überall schwindet das Vertrauen«
Norbert Lammert über Medien, Demokratie und Kirche
Der Inhalt:

Reich auf Kosten der Ärmsten

vom 09.06.2017

Wenn Großkonzerne wie Apple, Google oder Starbucks durch die weltweite Verschiebung von Umsätzen und Gewinnen Steuern sparen, dann trifft dies vor allem die ärmsten Länder. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der United Nations University, einer Forschungsstätte der Vereinten Nationen. Die Autoren schätzen darin die weltweiten Verluste durch die Steuervermeidung auf rund 500 Milliarden US-Dollar. Die Schätzung gilt als konservativ, denn der Internationale Währungsfonds kommt auf 600 Milliarden Dollar.

Alarmierend an der UN-Studie ist der Befund, dass die ärmsten Staaten zwar viel geringere Steuerverluste haben als reiche Industrieländer. Doch bei den ärmsten Länder

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